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Das brot von Altamura

Vertiefung:

Historische hinweise
Traditionelle verarbeitung
Traditionelle forme
DOP benennung

Traditionelle Brotherstellung

Die traditionelle Brotherstellung von Altamura ist durch ein Schöpfungsverhältnis zwischen Hände und Teig gekennzeichnet, das auf ein symbolisches und kulturelles All verweist.

In der Arbeitsprozeß gab es eine klare Unterscheidung zwischen Frauen und Männer.

Die Frau arbeitete daheim, vorbereitete den Teig auf dem Backtrog, mischete Hefe mit sorgfältig gesiebtem Grießmehl, warmem Wasser und Salz. Sie verarbeitete den Teig mit beiden Händen bis sie eine gute Teigfestigkeit erreichte.

Die häusliche Brotherstellung war eine typische Frauenarbeit. Seit sie kind waren, lernten sie die Hefe herzustellen, das Mehl zu sieben, den Teig zu formen.

Das Brot hatte auch eine sehr starke symbolische Bedeutung: Lebenselement, Sonnenlichts- und Fortpflanzungssymbol, Fruchtbarkeitssymbol. Diese Bedeutung war mit der Gesundheit, der Sicherheit und dem Wohlbefinden der Leuten verbunden.

Nach der Gärung und dem Teig begann die Arbeit des Mannes, in einem Gemeinraum, d.h. die Bäckerei, lebhafter Treffpunkt.

Der Bäcker gab die endgültige Forme, brandmarkte den Brot mit den Anfangsbuchstabe des Familienoberhauptes und schob das Brot ein.

Heutzutage wird das Brot nicht mehr zu Hause hergestellt, sondern in handwerksmäßigen Bäckereien.

Dank der Benutzung von guten Rohstoffe ( wie „der doppelt gemahlene Hartweizengrieß") und traditioneller Arbeitsweise (Gebrauch des Sauerteiges, Handformung und Backen in Holzbackofen) kann das hergestellte DurumweizensBrot die EU Bezeichnung DOP- Produkt mit geschützter Herkunft- bekommen.

Schwarzweiße Bilder stellen den ganzen Arbeitprozeß des Brotes von Altamura dar.

Nicola Nuzzolese machte sie 1978, gelegentlich der Städtepartnerschaft zum Brot zwischen Altamura und Ferrara.